Wir müssen Wilhelm Zimmerhackl auch als Mensch erkennen und als Künstler erschauen. Der Mensch ringt mit seinem Körper, mit seiner Umwelt. Der Künstler vergisst seinen Körper und geht in seinen Geist ein.

Als Kind hatte er schon das Talent als Maler und Musiker in sich. Er hatte immer ein Ziel vor Augen: Die Malerei, Musik und die Sprache zu einer Einheit zu bringen.

1963 und 64 die 1. Gemäldeausstellung in Melk/Donau.

Durch Meditation kam die Komposition aus seiner Seele heraus.

April 1972: 1. Matinee in Melk/Donau. Uraufführung von Eigenkompositionen, Ausstellung von Ölgemälden.

Durch Ausdauer und Fleiß und Vertiefung des Studiums durch Prof. Heinrich Gattermeyer konnte er die

2. Matinee im Palais Palffy machen. Uraufführung von 5 Eigenkompositionen mit gleichzeitiger Rundfunkaufnahme, Ausstellung von Ölgemälden.

Nur durch den Einsatz von Prof. Heinrich Gattermeyer wurde die Klaviersonate "Alestra" im österreichischen und bayerischen Rundfunk gesendet.

In der heutigen Zeit muss der Künstler nicht nur Künstler sein, sondern sich auch selbst managen. Die wahren Manager sind ausgestorben.

Im August 1974 folgte eine Gemeinschaftsausstellung in Paris.

Das Geld ist für den Künstler wichtig, damit er sich in seiner Kunst entfalten, existieren und leben kann. Sonst nichts. Alles andere ist ein Geschäft. Und nicht einmal das lässt man dem Künstler für den freien Raum

Die Arbeit des Künstlers ist Schwerarbeit für das ganze Sein seiner Persönlichkeit, ein Durchringen der Form und Farbe.

Ein Klangbild der Töne und der Melodie.

Die Uraufführung des Sextettes "Die Auserwählten" im Brahmssaal des Wiener Musikvereinsgebäudes mit gleichzeitiger Rundfunkaufnahme fand am 19.3.1974 statt.

Im November 1974: Gemeinschaftsausstellung in Beaune Cotes-D'Or, Frankreich.

6.9.1975: Sendung des Sextettes "Die Auserwählten" im österr. Rundfunk.

April 1976: Zusammen mit der VIDEOFILM Ges.m.b.H. 1010 Wien, Graben, erstmalige Produktion der ersten europäischen Farbvideokunstkassette "Rotation - Acht Visionen"

Inhalt: Ölgemälde und Kompositionen des Künstlers Wilhelm Zimmerhackl wurden elektronisch zu einer Einheit verarbeitet. Dauer: 30 Minuten

Die Gesamtkunst Malerei und Musik war nicht nur eine künstlerische, sondern auch eine technische Angelegenheit. Wilhelm Zimmerhackl war auch ein Pionier dieser Kunstrichtung: Videokünstler.

Auch die Sprache ist in ihm, das dramatische, tiefsinnige Erlebnis. Expressiv, abstrakt, hintergründig.

Es liegt auch die Ballettoper vor: "Adio - in Tausend Jahren". Musikalische Entwürfe vorhanden. Text ist vollständig vorhanden. Er braucht Auftraggeber, Mäzene, Geldgeber. Österreich ist zu klein.

In dieser Ballettoper wird das Leben auf dieser Welt in dramatischen Charakteren gezeigt, aber der Austritt der Seele wird zum höchsten Klangbild der Musikalität hörbar und sichtbar gemacht.

Juli 1976: Rundfunkaufnahme des Trios "Sehnsucht"

Herbst 1976: Präsentation des Farbvideokunstfilmes "Rotation - Acht Visionen" in Mailand, Italien. Ausstellung von Ölgemälden.

Jänner 1977: Sendung des Trios "Sehnsucht" im österr. Rundfunk.

Jänner 1977: FILMPREIS der Stadt Wien für den Farbvideokunstfilm "Rotation - Acht Visionen".

17. bis 20. Februar 1977: Präsentation des Farbvideokunstfilmes "Rotation - Acht Visionen" auf der INTERKUNST 77, Palais Lichtenstein, Wien 9.

Mai 1977: Präsentation der Farbvideocassette "Rotation - Acht Visionen". Anlässlich der Filmfestspiele in Cannes, Frankreich.

Salzburg - die Stadt der Musik. Die Stadt ist ein Traum der Künstler, wo die Welt ein- und ausgeht.

4. bis 26. August 1977: Traklhaus, Volksnahe Kunst, Salzburg

Ausstellung von Ölgemälden, die im Farbvideokunstfilm "Rotation - Acht Visionen" elektronisch verarbeitet wurden. Gleichzeitig Präsentation von "Rotation - Acht Visionen" Eröffnung: LH-Stellv. Dr. Herbert MORITZ

27.11.1977: "Im Rampenlicht" Ö1-Kritiker Dr. Volkmar Parschalk: "Musik und Bild des Farbvideokunstfilmes auf alle Fälle imponierend".

6.12.1977: Vorführung von "Rotation - Acht Visionen" im IPZ.

29.12.1977: Wiederholung von  "Rotation - Acht Visionen" ORF 2 in der Sendung "Kontrapunkt".

"Rotation - Acht Visionen" - noch nie ganz in einer Fernsehstation gesendet worden. Warum nicht? Weil der Inhalt des Filmes zu tiefsinnig ist und jeder einzelne Mensch muss sich Hineinleben.

22.5.1978: Ausstellungsbeteiligung mit 50 Kunstwerken aus der Grafik und Malerei in der AUVA - Wien (Allgemeine Unfallversicherungsanstalt)

Eröffnung: Herr BUNDESPRÄSIDENT Dr. Rudolf KIRCHSCHLÄGER
Anwesende: Bundesminister Prim. Dr. Ingrid LEODOLTER
                     Bundesminister Dr. WEISSENBERG
                     Bundesminister Dr. Fred SINOWATZ

Es wurden Ausschnitte aus "Rotation - Acht Visionen" gezeigt.

1979: Aussetellung in ZIERSDORF - VOLKSBANK TULLN - SPARKASSE KREMS

Gemeinschaftsausstellung: Galerie "Alte Schmiede" - Wien
                                                        Palais Pallavicini - Wien
                                                        Kunstförderungsverein Stockerau

1981: Gemeinschaftsausstellung in der HOFBURG - Wien

Gemeinschaftsausstellung im  KÜNSTLERHAUS - Wien

Beide Ausstellungen besuchte Herr Bundespräsident Dr. Rudolf KIRCHSCHLÄGER

1982: Ausstellung im SPIEL-CASINO - Linz

1984: Publikation der ORIGINALFARBRADIERUNGEN durch die Galerie "Ruf" - München

Ausstellung der ORIGINALFARBRADIERUNGEN auf der FRANKFURTER BUCHMESSE durch die EDITION Grafik d'Or - Schweiz

1985: Schaffung der Kompositionen "Der Traum der Träume"

Entwürfe für die BALLETTOPER "Adio - in Tausend Jahren"

Entwürfe für die SONATEN "Licht" - "Keim der Welt" - "Durchbruch"

Entwürfe für "DIE ZEIT" - "EXPANSION"

Entwürfe für das Charakterstück "FANTASTICA" usw.

1987: Schaffung der Komposition "EIN STÜCK WAHRHEIT" für Klavier - 2 Sätze

Lokalausstellung im KURZENTRUM BAD HALL

1988: PALAIS PALFFY - Wien

Reinhild CLODI-WELLMANN spielt die Klaviersonate "ALESTRA"

Uraufführung von selbstproduzierten Werken:

"EUROASIA" - Klarinettenkonzert

"Adio - In Tausend Jahren" - Ouvertüre zur Ballettoper für Orchester

"Der Morgen" - für Kammerorchester

Gleichzeitig Ausstellung von ÖLGEMÄLDEN und AQUARELLEN

PARIS!!! Eine Weltstadt, wo alle zusammentreffen. Wo Tag und Nacht das pulsierende Leben aus den Adern quillt. Paris schläft nie. Eine Explosion des Lebens.

1989: Internationale Weltausstellung "PLANETE COULEUR" auf dem EIFFELTURM - Paris

Künstler aus der ganzen Welt werden gezeigt. 21. September bis 1. Oktober. Eröffnung: Madame Bernadette CHIRAC

1990: AUSTRIA TABAK - Wien 16 - Kunst - mein Leben. Eröffnungsreden: Ernst Harmannstein

BERLIN!!! Eine Großstadt, die auch gemütlich und menschlich ist. Wo jeder Mensch den anderen kennen lernen will und sich expandieren kann.

1991: Internationale Weltausstellung "PLANETE COULEUR" in BERLIN - Kunstamt WEDDING, 22. Juni bis 27. Juli

WIEN ist eine laute, aber auch eine verträumte Stadt. Sie haben kein Vertrauen zueinander und miteinander, jeder lebt für sich.

1991: Palais AUERSPERG - Wien
Eröffnung: Bgmstr. Dr. Helmut ZILK
Ehrengast: Rudolf NUREJEV

Schaffung der KOMPOSITION: "KLANGBILDER" - 14 Minuten

1992: Eröffnung des KUNSTZENTRUMS in MELK

1996: März bis Oktober
Ausstellung von Ölgemälden auf der SCHALLABURG
Eröffnung: Abg. z. Landtag Karl MOSER

1997: Schaffung eines KUNSTDRUCKKALENDERS 1998
Präsentation: RÖMERHALLE - Mautern
Ehrenschutz: LH Dr. Erwin PRÖLL
Präsentationsrede: NR Karl DONABAUER

1998: "melk-art" Melker Künstler präsentieren ihre Arbeiten, Ausstellung von Ölgemälden

2003: Forstamt Melk
4. Juli bis 3. Ausgust
Ausstellung von Kunstdrucken und Ölgemälden

12. Okotber - "Tag der öffenen Tür" - von ÖGZM veranstaltet im Haus des Künstlers:
Maki Saeki spielt Klaviersonate "Alestra"
Kaori Nishii spielt "Ein Stück Wahrheit" und "Sinfona I" (das Thema: Wasser)

Durch die Internettechnik kann der Künstler die Welt erobern und seine Kunst präsentieren und Freunde und Mäzene finden.

 


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